Wann Fetisch krankhaft wird

Fetischismus kann auch krankhaft werden. Dies ist dann der Fall wenn man ohne dem fetischistischem Objekt nur sehr schwer erregbar ist oder es fast unmöglich ist ohne dem Fetisch in Erregung zu kommen, wenn der Fetisch als Ersatz des sexuellen Geschlechtsverkehrs dient und dabei für den Betroffenen ein hoher Leidensdruck entsteht.

Im Allgemeinen gilt die Vorliebe für bestimmte Körperteile oder Kleidungsstücke als gewöhnliche Spielart der menschlichen Sexualität. Unter bereits zuvor erwähnten Umständen kann die Fixierung auf den Gegenstand allerdings als krankhafte psychische Störung oder Paraphilie bezeichnet werden. Ein behandlungsbedürftiger Fetischismus ist allerdings nur dann gegeben wenn die diagnostischen Bedingungen der Paraphilie erfüllt sind und es sich um ein lebloses Objekt der Begierde handelt. Zu dem kann Fetischismus auch als Begleiterscheinung einer psychologischen Störung auftreten.

Entscheidend für so eine Diagnose ist ein korrektes hierarchisches Vorgehen. Dabei ist die Diagnose nur stellbar wenn über einem Zeitraum von mind. Sechs Monaten Leiden bei den Betroffenen verursachen.

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