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Strumpffetisch

Auch häufig anzutreffende Fetischisten sind Strumpffetischisten.

Dabei wird die Erregung durch Tragen von Strümpfen oder Strumpfhosen erzielt. Oftmals lieben die Fetischisten nur das Ansehen der Nylons am Partner, oft wird dieser Strumpffetischismus aber auch begleitet von Fußfetischismus und der Fetischist liebt es dabei die Zehen mit den Strümpfen darüber zu lecken und zu berühren. Dabei wird beim Fetischisten eine sexuelle Erregung erreicht und er findet das ganze sehr erotisierend.

Oftmals ist es auch so dass in die Strumpfhosen zum Beispiel Löcher gemacht werden um den Geschlechtsverkehr ohne dem Ausziehend des beliebten Kleidungsstück vollziehen zu können. Meistens ist es so, dass der Partner die Fetische trägt, dennoch gibt es auch Fetischisten, welche selbst die Nylonstrümpfe tragen möchten um dieses Material hautnah spüren zu können. Oftmals gibt es auch Fetischisten die Nylonstrümpfe nicht mögen und es bevorzugen Strickstrumpfhosen zu sehen oder zu tragen. Dabei ist oft das Material wichtiger als die Strumpfhose an sich.

Wann Fetisch krankhaft wird

Fetischismus kann auch krankhaft werden. Dies ist dann der Fall wenn man ohne dem fetischistischem Objekt nur sehr schwer erregbar ist oder es fast unmöglich ist ohne dem Fetisch in Erregung zu kommen, wenn der Fetisch als Ersatz des sexuellen Geschlechtsverkehrs dient und dabei für den Betroffenen ein hoher Leidensdruck entsteht.

Im Allgemeinen gilt die Vorliebe für bestimmte Körperteile oder Kleidungsstücke als gewöhnliche Spielart der menschlichen Sexualität. Unter bereits zuvor erwähnten Umständen kann die Fixierung auf den Gegenstand allerdings als krankhafte psychische Störung oder Paraphilie bezeichnet werden. Ein behandlungsbedürftiger Fetischismus ist allerdings nur dann gegeben wenn die diagnostischen Bedingungen der Paraphilie erfüllt sind und es sich um ein lebloses Objekt der Begierde handelt. Zu dem kann Fetischismus auch als Begleiterscheinung einer psychologischen Störung auftreten.

Entscheidend für so eine Diagnose ist ein korrektes hierarchisches Vorgehen. Dabei ist die Diagnose nur stellbar wenn über einem Zeitraum von mind. Sechs Monaten Leiden bei den Betroffenen verursachen.

Materialfetischismus

Die verbreitetsten Fetische sind Kleidungsstücke wie zum Beispiel Schuhe, Strümpfe, Unterwäsche, Strumpfhosen, Schürzen, Uniformen und einige mehr. Auch Accessoires werden gerne verwendet wie zum Beispiel Sonnenbrillen.

Der fetischistische Mensch hat meist eine Neigung zu einem bestimmten Fetisch wobei auch oftmals nicht unwichtig ist ob das Kleidungsstück bereits getragen wurde und auch oft wer es getragen hat. Diese Kleidungsstücke werden dann oft bestimmten Szenarien oder Rollenspielen zugeordnet die den Fetischisten in Erregung bringt. Weniger verbreitet sind Fetische welche keine Kleidungsstücke sind wie zum Beispiel das Rauchen von Zigaretten oder Zigarren oder Tabakpfeifen. Auch Objekte wie Prothesen, Rollstühle, Millitärorden oder Gipsverbände können als Fetische verwendet werden.

In den meisten Fällen allerdings ist nicht unbedingt der Gegenstand an sich wichtig sondern das Material, das heißt man könnte den geliebten Fetisch auch austauschen solange nur das Material das gleiche ist und somit wieder der Fetischist damit stimuliert und erregt werden kann wobei man von Materialfetischismus spricht.